Die Ziele des Teams vom Grenzenlosen Hundeglück

 Allgemeines

Das Motto, unter dem sich die Gründungsmitglieder des Vereins Grenzenloses Hundeglück e. V. im Jahr 2016 zusammengefunden haben lautete: „Dort helfen, wo Hilfe gebraucht wird“; absichtlich wurde das Wort „Grenzenlos“ im Vereinsnamen verwandt (Näheres hierzu auch in unserer Vereinssatzung). Vor diesem Hintergrund haben wir die Jahre 2016 und 2017 dafür genutzt, uns sowohl im In- als auch Ausland über hilfsbedürftige (Tierschutz-)Projekte zu informieren. Im Ausland sind wir diesbezüglich in Ungarn fündig geworden: Wir haben uns nach einem intensiven Entscheidungsprozess dafür entschieden, die Beaglehilfe sowie das Tierheim in Szeged nahe der rumänischen und serbischen Grenze zu unterstützen. Eine Vermittlung wird ausschließlich von Hunden der Beaglehilfe erfolgen - die Vermittlung der Tierheimhunde erfolgt durch einen anderen Tierschutzverein.

 

Selbstverständlich liegt die Zielsetzung des Vereins Grenzenloses Hundeglück e.V. auch in der Förderung des Inlandstierschutzes. Dies bezieht sich ausdrücklich auch auf Tiere, die nicht von unserer Organisation betreut bzw. durch sie vermittelt werden; vielmehr kommt es im Einzelfall auf die spezielle Bedarfslage und Dringlichkeit an. In diesen Fällen werden wir - je nach Möglichkeit - mit Rat und Tat zur Seite stehen und gegebenenfalls auch Kontaktaufnahmen zu professionellem Fachpersonal herstellen.

 

Im Inland besteht darüber hinaus der Kontakt zum ´Tier- und Umweltschutzhof Geißblatt e.V.´; auch dieser soll nach den bestehenden Möglichkeiten durch unseren Verein unterstützt werden. Beispielsweise werden im Rahmen unserer Internetpräsenz die jeweilig aktuellen Vermittlungshunde des ´Geißblatthofes´ präsentiert.

 Kastrationen

Zur Förderung des Tierschutzes streben wir an, Kastrationen an sämtlichen Hunden in unserer Partnerorganisation - der Beaglehilfe in Ungarn - vornehmen zu lassen (selbstverständlich immer nur vor dem Hintergrund einer entsprechenden tierärztlichen Indikation).  Für den Fall, dass die Tiere im Heimatland vermittelt werden, soll auf diesem Weg ein Beitrag zur Eindämmung der Hunde- und Katzenpopulation geleistet werden. Die Vermittlungshunde, die nach Deutschland reisen, werden das Land grundsätzlich (mit Ausnahme von alters- oder gesundheitsbedingten Gründen) kastriert verlassen. Darüber hinaus möchten wir die ungarische Bevölkerung unterstützen, indem wir durch gezielte Spendenaktionen entsprechende Vergünstigungen für Kastrationen schaffen, um hierdurch wiederum den Anreiz zu verstärken, die eigenen Heimtiere kastrieren zu lassen und am Ende hiermit eine Vermehrung weiterer ungewollten Tiere zu minimieren.

 Sensibilisierung der Tierbesitzer

Wir wollen auch ein Umdenken in der Bevölkerung anregen; hin zur Gesundheitsprävention und Wertschätzung der eigenen Tiere. Dies gilt sowohl für das In- als auch das Ausland. Natürlich ist uns bewusst, dass dies nicht von heute auf morgen gelingen kann. Aber wir sind uns sicher, dass sich in kleinen Schritten viel bewegen lässt.

In Ungarn planen wir gezielt die Kinder- und Jugendaufklärungsarbeit (zur Sensibilisierung der Heranwachsenden, Unterstützung der Lobby der Tiere) durch die Beaglehilfe zu fördern. Hierfür wollen wir, wenn möglich, finanzielle Unterstützung zur Verfügung stellen. Insgesamt soll die Beaglehilfe bei ihrerAufklärungsarbeit, die wir für besonders wichtig erachten, in jedweder Form von uns unterstützt werden.

 Impfungen und Gesundheit

Wir werden die Beaglehilfe in Szeged dahingehend unterstützen, die finanziellen Mittel zur Impfung aller beherbergten Hunde bereithalten zu können. Selbstverständlich bezieht sich dies auch auf unsere eigene Vermittlungstätigkeit: Wir werden ausschließlich geimpfte, grundimmunisierte Tiere vermitteln. Die Vermittlungshunde werden vor der Ausreise entwurmt und gegen Flöhe, Zecken oder andere Parasiten behandelt. Auch werden wir uns dafür einsetzen, dass die Beaglehilfe mit allen nötigen finanziellen Mitteln ausgestattet wird, um die Tiere gegen alle anfallenden Krankheiten bzw. Verletzungen behandeln zu können.

  Optimierung des Tierheimgeländes

Ein weiteres Ziel von uns ist die Optimierung der  allgemeinen Unterbringungsmöglichkeiten der Beaglehilfe in Szeged.

 Einrichtung der Rubrik ´Helfende Hände´

Speziell für Langzeitinsassen, die kaum eine Chance haben, das Tierheim jemals verlassen zu können, weil sie vielleicht alt und schwach, aggressiv gegenüber ihren Artgenossen oder aber gegen die Menschen sind oder einer Rasse angehören, die nicht nach Deutschland eingeführt werden darf, haben wir auf unserer Homepage bereits die Rubrik ´Helfende Hände´ eingerichtet. Hier suchen wir gezielt Personen, die bereit sind, diese Hunde mit einer monatlichen Spende zu unterstützen. Menschen, die ggfs. selber keinen Hund adoptieren können,  einer der Hunde Ihnen aber ans Herz gewachsen ist. Mit Hilfe der Beiträge soll ein Teil der Kosten, die durch diese Hunde dem Tierheim oder der Beaglehilfe entstehen, gedeckt werden.

 Vermittlung der Hunde der Beaglehilfe aus Szeged nach Deutschland

Uns ist bewusst, dass die Verbringung von Auslandshunden nach Deutschland nicht die Lösung aller tierschutzrechtlichen Probleme im Ausland darstellt. Es ist vollkommen klar, dass sie nur den berühmten Tropfen auf den heißen Stein ausmachen kann. Aus unserer Erfahrung wissen wir aber auch, dass es ohne die Vermittlung der Auslandshunde niemals eine ausreichend große Lobby für die Tiere geben wird. Es sind die Hunde selbst, die auf die unzureichenden Zustände im Ausland aufmerksam machen und die Menschen hierfür sensibilisieren. Unser größtes Augenmerk liegt darauf, alle rechtlichen Vorgaben bei unseren Transporten einzuhalten, keine Krankheiten in das Land einzuführen und selbstverständlich niemals einen Hund durch den Transport zu gefährden. Eine Vermittlung wird erst dann durchgeführt, wenn sichergestellt ist, dass ein geeigneter Platz in Deutschland zur Verfügung steht und der Hund gesundheitlich dazu in der Lage ist, den Transport unbeschadet zu überstehen.

© Grenzenloses Hundeglück e.V.