Fragen?

 Antworten!

 

In dieser Rubrik finden Sie Antworten auf Fragen, die uns oft gestellt wurden bzw. von denen wir  glauben, dass sie uns noch oft gestellt werden:-)

Warum unterstützt Ihr ausgerechnet eine Beaglehilfe in Ungarn? Sind andere Rassen oder Mischlinge nicht ebenso liebenswert?

Selbstverständlich lieben wir Hunde sämtlicher Rassen oder Mischlinge gleichermassen! Es ist nun so, dass wir in den vergangenen Jahren intensiv nach einer Tierschutzeinrichtung gesucht haben, die unsere Hilfe benötigt und die alle Voraussetzungen erfüllt, die eine Zusammenarbeit eben erfordert. Das war eine ausgesprochen schwierige Aufgabe, die viel Zeit, Geduld und Ausdauer erfordert hat. Irgendwann haben wir dann Robi kennengelernt, der uns um Hilfe bat, da er diese dringend benötigt. Er arbeitet im Tierheim Szeged und rettet "nebenbei" Hunde der Rasse Beagle aus den verschiedensten Notsituationen. Seine Arbeit macht er dabei so gewissenhaft und verantwortungsvoll, dass wir uns für eine Zusammenarbeit mit ihm und seiner Beaglehilfe entschlossen haben. Im Tierheim Szeged leben natürlich Hunde sämtlicher Rassen und viele Mischlinge, für die wir ebenfalls ein Zuhause in Deutschland suchen.

Warum kostet ein Tierschutzhund überhaupt Geld? Könnt Ihr nicht froh sein, wenn sie ein Zuhause finden?

Ja und nein. Selbstverständlich freuen wir uns für jeden Tierschutzhund, der ein schönes Zuhause findet! Aber ganz von vorn: Die Tierschutzpauschale (sprich, das Geld, das ein Vermittlungshund bei uns kostet) beträgt bei uns grundsätzlich 380,- €. Ohne dieses Geld wäre eine Hundevermittlung schlicht unmöglich. Bevor ein Hund von uns nach Deutschland vermittelt wird, wird er geimpft, gechippt, in der Regel kastriert und er wird auf Krankheiten getestet. Das bedeutet, dass eine Blutprobe von ihm in ein deutsches Labor gesendet und überprüft wird. Erst wenn feststeht, dass der Hund frei von den Krankheiten Anaplasmose, Babesiose, Dirofilariose, Ehrlichiose, Hepatozoonose sowie Leishmaniose ist, darf er ausreisen. Weiterhin wird von dieser Tierschutzpauschale der Transport des Hundes nach Deutschland getragen und ein Teil fließt auch in unsere Vereinskasse ein, damit wir davon den Tierschutz weiter vorantreiben können. Sie sehen: Auch wenn wir unsere Arbeit natürlich ehrenamtlich und entgeltfrei ausüben, sind mit der Vermittlung eines Tierschutzhundes hohe Kosten verbunden; dies schlägt sich dann in der Tierschutzpauschale nieder.

Wie läuft denn so eine Vermittlung der Tierschutzhunde aus Ungarn ab?

Eine genaue Beschreibung des Vermittlungsablaufs finden Sie in unserer Rubrik "Die Vermittlung"

Warum präsentiert Ihr die Hunde des Geißblatthofes auf Eurer Homepage, auch wenn Ihr sie gar nicht vermittelt?

Ja, die Vermittlung der Hunde des "Geißblatthofs" findet ausschließlich von dort aus statt und wir haben damit grundsätzlich nichts zu tun. Wir wollen unsere Homepage lediglich als Plattform nutzen, um die Hunde einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Vielleicht findet ja der ein oder andere Besucher unserer Seite seinen Traumhund auf dem Geißblatthof. Das würde uns sehr freuen, denn wir sind von der Arbeit der Einrichtung überzeugt und wollen sie - soweit es uns möglich ist - unterstützen.

Ist es nicht besonders risikoreich, einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren? Die sind doch bestimmt krank!

Uns ist es ein besonderes Anliegen, keine erkrankten Hunde nach Deutschland einzuführen, um die hier lebenden Tiere nicht zu gefährden. Neben den obligatorischen Untersuchungen des ungarischen  Veterinärs vor der Ausreise des Hundes, wird jedes Tier - bevor es seine Reise nach Deutschland antritt - auf Krankheiten getestet. Erst wenn feststeht, dass der Hund frei von den Krankheiten Anaplasmose, Babesiose, Dirofilariose, Ehrlichiose, Hepatozoonose sowie Leishmaniose ist, darf er ausreisen. Wird er hingegen positiv getestet, wird er in Ungarn entsprechend medizinisch behandelt und erst danach wieder zur Vermittlung freigegeben.

Warum testet Ihr die Hunde erst im Rahmen der Vermittlung und nicht bereits vorher?

Das ist ganz eindeutig eine Kostenfrage! Ein Bluttest kostet je Hund rund 65,- €. Für einen kleinen Tierschutzverein wie den unsrigen ist es einfach finanziell nicht möglich, alle Hunde pauschal zu testen. Insofern wird der Test erst durchgeführt, wenn es konkrete Interessenten gibt und die Möglichkeit einer Vermittlung besteht. Näheres hierzu finden Sie in der Rubrik "Die Vermittlung".